Norddeutsche TechnologiedatenbankNorddeutsche Technologiedatenbank

Bedeutender Schulterschluß beim Technologietransfer. Die Handelskammer Hamburg schaltet im März 2006 im Verbund mit anderen norddeutschen Handelskammern und der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit die norddeutsche Technologiedatenbank frei. Anbieter und Nutzer von technologischem Wissen können nun gezielt Informationen einstellen und abrufen sowie nach entsprechenden Ansprechpartnern recherchieren. Im Oktober 2005 gewinnt Kuborgh die Ausschreibung der beauftragten Agentur für die technische Umsetzung des Projekts. Die Verantwortung für das Design bleibt bei Nordostgold Kommunikationsdesign.

Mit der Norddeutschen Technologiedatenbank erfolgt eine bislang bundesweit einmalige Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Hamburg verstärkt durch diese technische Neuerung seine Präsenz als innovativer Wirtschaftsstandort. Die Datenbasis soll hochschulübergreifend und unter Einbeziehung der Unternehmen das technologische Potential der Region vollständig darstellen. Der Wissenstransfer und die Kooperationsfindung zwischen den Institutionen ist das erklärte Ziel. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sollen von schnell abrufbaren aktuellen Informationen profitieren.

Kuborgh erhält von den Auftraggebern die gewünschten Funktionsanforderungen und stimmt mit diesen die technische Konzeption ab. Im weiteren Projektverlauf übernimmt Kuborgh sämtliche Absprachen mit weiteren beteiligten Dienstleistern und Hostern und steht den Auftraggebern während des gesamten Prozesses beratend zur Seite. Zur Realisierung der Technologietransfereinrichtung wird das bereits bestehende Kuborgh Framework durch zusätzliche individuell angepasste Module und Funktionalitäten erweitert. Das Ergebnis der circa zweimonatigen Entwicklungsphase ist ein Datenbanksystem, welches sich durch eine Kuborgh-typische hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnet.

Die Datenerfassung erfolgt durch ein 4-seitiges Web-Formular. Sämtliche Eingabefelder sind mit entsprechenden Hilfefunktionen hinterlegt, die z. B. Feldinformationen mit möglichen Eingabewerten enthalten oder die Syntax der einzugebenden Telefonnummer vorgibt. Der Upload von Bildern ist problemlos möglich. Die Größenanpassung erfolgt automatisch. Ein erneutes Hochladen ist selbst dann nicht erforderlich, wenn ein Pflichtfeld nachträglich gepflegt wird. Spezielle Suchagenten ermöglichen das Speichern von Suchprofilen. Die Ergebnisse dieser Suche werden dann automatisch im Abo-Service per E-Mail zugestellt. Die komplette Datenbank kann sowohl als CD-ROM (mit integrierter offline Volltext-Suchfunktion in Java-Script) als auch als PDF-Version (dynamisch generiert aus den Profilen) zum Druck freigegeben werden. Diese und viele weitere Features erleichtern dem Nutzer den Umgang mit dem System und garantieren eine exzellente Bedienerfreundlichkeit.

Um den individuellen Anforderungen der beteiligten Handelskammern aus dem norddeutschen Raum gerecht zu werden, hat jede ein eigenes Kürzel, eine sog. IHK-Nummer. Die beteiligten (Technologie-) Unternehmen bzw. wissenschaftlichen Institutionen können durch ihre Registrierung der jeweils zuständigen Kammer zugeordnet und von dieser betreut werden. Eine Änderung der Nutzer- bzw. Accountdaten hat der jeweilige Administrator der zuständigen Handelskammer frei zu geben, nachdem er über diese per E-Mail informiert wurde. Somit wird dem Mißbrauch von persönlichen Daten entgegengewirkt. Seit März 2006 ist die Norddeutsche Technologiedatenbank online und wird seither von über 400 Unternehmen und Institutionen genutzt. Kuborgh übernimmt auch nach der Onlineschaltung des Systems dessen technische Betreuung. 
 

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