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Der Weg zur optimalen Facebook App

Der Weg zur optimalen Facebook App

Technische Herausforderungen bei der Umsetzung

Facebook Apps sind populär und zu einem Teil unseres Online-Alltags geworden. Allerdings liegen die Apps, die einem täglich begegnen, hinsichtlich ihrer Qualität sehr weit auseinander. Umso interessanter ist es zu hinterfragen, was eine qualitativ hochwertige Facebook App ausmacht und welche technischen Besonderheiten es dabei zu beachten gilt.

Dabei sollte zu Beginn immer die Strategie stehen, also die Ausrichtung der App. In dem Zusammenhang gilt es die Zielgruppe, Unternehmensziele und Themenschwerpunkte zu definieren und vor allem festzulegen, welcher Content in der App vermittelt werden soll. Sind diese Punkte einmal definiert, geht es an die Umsetzung. Hierbei ist zu hinterfragen, welchen Mehrwert die App dem Nutzer bietet, auf welchen Zeitraum sie ausgerichtet ist und natürlich wie hoch das zur Verfügung stehende Budget ist. Wir raten im Allgemeinen von einfachen Gewinnspiel-Apps ab und empfehlen eher interaktive Anwendungen, die dem Nutzer Freude bringen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dabei sollte auch zu große Komplexität vermieden werden, da das eher abschreckend wirkt.

Steht das Gerüst, gilt es einen technischen Partner hinzuzuziehen, der auf die professionelle Umsetzung von Facebook Apps spezialisiert ist. Der Markt bietet hier auch eine Vielzahl von fertigen Lösungen. Insbesondere für Individualentwicklungen bietet sich aber die Zusammenarbeit mit einer Agentur an, die auf passgenaue Applikationen spezialisiert ist. Kuborgh hat in den vergangenen Jahren diverse komplexe Apps für unterschiedlichste Kunden entwickelt und verfügt dadurch über ein sehr weites Erfahrungsspektrum.

Während der Umsetzung geht es – neben der eigentlichen Entwicklung – auch darum, weitere technische Aspekte zu beachten, wie etwa die korrekte Verlinkung von Datenschutzbestimmungen, den Abgleich mit der Facebook Policy, das Einrichten von SSL Domains/Zertifikaten sowie die Berücksichtigung von Peeks bei Posts in der Timeline.

Seit der Umstellung auf die Facebook API 2.0 erhält man keinen Zugriff mehr auf die Freunde eines Nutzers und deren persönliche Daten. Der Grund dafür liegt allerdings nicht nur in der Priorisierung von Datenschutzbedingungen. Da Entwickler nun andere Wege finden müssen Ihre App im Bekanntenkreis eines Nutzers zu verbreiten, bietet sich für Facebook hier auch die Möglichkeit mehr Ads zu verkaufen, die die Freunde des Nutzers auf die App aufmerksam machen. Gleichzeitig geht mit diesem Wandel, eben durch die Einwilligung der Nutzer, eine qualitative Steigerung der Apps einher, da diese keiner in seinem Newsfeed vorfindet, der sie als Spam einstufen würde.

Ein weiterer Aspekt ist die zunehmende Ausrichtung von Facebook zu einer mobile ausgerichteten Plattform. Im Zusammenhang mit mobiler Nutzung steht das Thema „responsive Design" im Fokus. Im Idealfall vermeidet man die Entwicklung mehrerer Versionen und designt direkt im so genannten „Mobile First Ansatz". Auch Non-Facebook-Varianten gewinnen zunehmend an Interesse, da sie – losgelöst vom jeweiligen Netzwerk – eine hohe Wiederverwendbarkeit bieten.

Weitere technische Aspekte, wie die Skalierbarkeit der Entwicklung, schnelle Aufrufzeiten und die Clusterfähigkeit gilt es ebenfalls im Hinterkopf zu behalten. Es bietet sich auch an auf eine gute Wartbarkeit zu achten sowie Webservices für Frontend und Backend zu schreiben – zumindest für langfristige Apps. Eine professionelle Agentur bietet auch hier die notwendige Unterstützung und Expertise.

Die Erfolgsfaktoren für das gute Gelingen einer App lassen sich demnach wie folgt zusammenfassen: Wählen Sie den richtigen Anbieter für Ihre Strategie und Ihr Budget, legen Sie den Schwerpunkt auf den Mehrwert für den User, designen Sie im „Mobile First Ansatz" und berücksichtigen Sie auch andere Netzwerke. Kurzum setzen Sie auf Qualität statt Quantität!


Geschrieben von am 13. August 2014.